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Ausrüstung
Schlafsäcke
Bei allen unseren Ausrüstungsgegenständen ist uns ein möglichst großer Einsatzbereich, so viel Komfort und so wenig Gewicht und Platzbedarf wie möglich wichtig. Mit diesen Ansprüchen kann die Ausrüstung nicht im Discounter gekauft werden, man landet unweigerlich bei namhaften Herstellern mit leider ziemlich hohen Preisen. Aber zum Glück gibt es immer Angebote! Wenn man dann noch überlegt, dass man ein Drittel des Tages (ein Teenager die Hälfte des Tages) im Schlafsack verbringt und die hochwertigen Gegenstände mindestens 10 Jahre ihren Dienst tun, relativiert sich der Preis wieder.
Mit diesen Schlafsäcken haben wir gute Erfahrungen gemacht:
Kunstfaserschlafsäcke für Kinder von Ajungilak und Yeti.
Kunstfaserschlafsäcke von Carinthia - gutes Preis-Leistungsverhältnis und verschiedene Modelle in extra breiter und langer Ausführung, gute Haltbarkeit!
Bis vor 2 Jahren benutzten wir ausschließlich die robusten aber schwereren Kunstfaserschlafsäcke. Jetzt sind zwei Daunenschlafsäcke von Yeti und Northface hinzugekommen. Diese haben wir auch auf Island eingesetzt und würden am liebsten nur noch darin schlafen, so phantastisch ist der Schlafkomfort! Zudem sind sie kleiner und leichter als ein Kunstfaserschlafsack gleicher Wärme-Leistung.
Matten
Wer Rücken- oder sonstige Probleme hat, wird sich sicher für die 10 cm Rentnermatte entscheiden, wir fahren jedoch seit geraumer Zeit mit den Therm-a-Rest ProLite 4. Therm-a-Rest Matten benutzen wir seit 20 Jahren, sie sind robust, lassen sich gut reparieren, was aber auch für die Matten anderer Hersteller gilt. Wir haben uns für die ProLite entschieden, weil sie im oberen Bereich 63 cm breit ist und Länge von 196 cm hat. Die Maße empfinden wir als äußerst angenehm, weil es blöd ist, wenn irgend ein Körperteil keinen Platz mehr auf der Matte findet und frieren muss. Bei 3,8 cm Dicke bietet sie noch ein Mindestmaß an Komfort, lässt sich klein zusammen rollen und wiegt ca. 940 g. Der gestanzte Schaum isoliert nicht so gut wie eine Vollschaummatte, unter 5° C wird es mir als Frostbeule etwas kühl. Selbstaufblasend - naja, das heißt bei den ProLite, dass wir sie selbst aufblasen müssen! Von allein passiert da nicht viel.
Ab 2010:
Für die Kinder hatten wir die Matten von Polo, die sind in dieser Beziehung genau so schlecht, außerdem sind sie dünner und nicht so komfortabel - was uns von Nina auch immer vorgehalten wurde. Leider litten die Dinger unter Atemnot, sprich: die Luft entweicht über Nacht und der Nachwuchs liegt auf dem harten Boden. Wir haben diese Matten in den Müll geworfen und unsere ProLite 4 an Nina und Timo vermacht. Helmut gönnt sich nun wieder die Therm-a-Rest Basecamp und ich habe mir eine Therm-a-Rest TT Trail Pro, natürlich in large, zugelegt. Diese Matte ist mit 5 cm dicke sehr komfortabel und durch den gestanzten Schaum noch erträglich vom Gewicht. Diesen Luxus können wir uns nur dadurch erlauben, dass Nina jetzt ihr Schlafzimmer selber transportiert!

Ohne Kaffee fahre ich nicht!
Morgens mit kleinen Äuglein aus dem Zelt krabbeln, die Startzeremonie mit dem Kocher überstehen, Wasser aufsetzen und den ersten Kaffee genießen - das muss! Das ist ein Stück Lebensfreude und Kultur, danach kann man mir "Guten Morgen" sagen. Da wir den Kocher, einen Topf für das Kaffeewasser sowie die Becher dabei haben, können wir auch noch vier Teller und ein bisschen Besteck unterbringen, schon ist die Küche komplett.
Seit 20 Jahren sind wir den Benzinkochern von Coleman treu geblieben. Benzin haben wir immer dabei, es wird aus der Benzinleitung nachgefüllt, so müssen keine Brennstoffe transportiert werden. Sie verkraften den Treibstoff problemlos, wir hatten bisher erst einen Generator kaputt. Der Nachteil von Benzinkochern ist, dass sie rußen. Aber wofür hat man Kinder mit? Beim Schrubben der Töpfe kann man sich schön einsauen, also machen sie es gerne.
In Gespannzeiten hatten wir einen Zweiflammkocher, mehrere Töpfe und sonstige Küchenutensilien dabei. Heute tut es ein Coleman Sportster oder Featherlite, ein Kochtopf mit 4 l Fassungsvermögen, 4 Edelstahlteller mit hohem Rand (dann rutschen die Spaghetti nicht in Vatters Schlafsack), 4 Stapelbecher, Gabeln und Löffel. Taschenmesser hat man sowieso dabei, das reicht.
Essen gehen ist natürlich toll, zu viert aber auf Dauer zu teuer, vor allem, wenn man soviel unterwegs ist wie wir. Für vier Leute in einem kleinen Pott Essen kochen geht auch ohne teure Fertiggerichte, die schmecken uns sowieso nicht. Man kann aus fast allen Zutaten "Eintopfgerichte" kochen. Ein bisschen Brühe ist hier das Zaubermittel, evtl. noch Milchpulver oder Tomatenmark für eine leckere Soße und die Zutaten entsprechend ihrer Garzeit nach und nach hinzufügen. Mit der ganzen Familie kochen macht Spaß, schmeckt es mal nicht, haben alle Schuld! Frisches Gemüse oder Obst dazu, zum Abschluss noch was Süßes, dann sind garantiert alle satt.